• Körperliche Untersuchung 

  • Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes, der Schilddrüse, der Halsschlagadern und optional des Herzens

    Im Rahmen einer gründlichen Durchuntersuchung müssen organische Ursachen für eventuell schwerwiegende Erschöpfungszustände zwingend ausgeschlossen werden. Es wäre fatal, wenn man z.B. eine chronische Infektionserkrankung mit Leber-und Milzvergrößerung oder gar eine bösartige Erkrankung – beide können schwere Erschöpfungszustände mit sich bringen – die man mittels Ultraschalluntersuchung des Bauchraums sichern kann, übersehen würde.
    Bei der Schilddrüsenuntersuchung finden sich sehr häufig bis dato nicht diagnostizierte Knotenbildungen, die dann auch näher abzuklären sind, da sie in seltenen Fällen auch bösartiger Natur sein können.

    Die Untersuchung der Arteria carotis communis ( Halsschlagader) gibt sehr frühzeitigen Hinweis auf eine Neigung zur Arteriosklerose oder ein bereits bestehendes Anfangsstadium dieser gefährlichen Gefäßerkrankung.

    Diese Untersuchung wird bei allen Patienten über 40 Jahren durchgeführt, weil sie sich gerade im Frühstadium hervorragend behandeln lässt. In der Regel kann diese Form der Arteriosklerose gestoppt und sogar zurückgebildet werden.

  • Erhebung einer gründlichen Stressanamnese 

    Diese Sonderform der Erhebung der Krankenvorgeschichte fragt zunächst nach den typischen Stresssymptomen, wie Schlafstörungen, erhöhter Infektanfälligkeit, Konzentrations-störungen, Gedächtnisproblemen, Kopfschmerzen, reduzierter körperliche und mentaler Leistungsfähigkeit, Erschöpfung schon nach geringfügigen Belastungen, Muskel-oder Gelenkschmerzen, Verdauungsstörungen und hormonellen Dysbalancen.

    Besonders wichtig ist eine Frage nach dem Verlauf der Schwangerschaft der Mutter der Betroffenen, der Geburt und der frühen Säuglingsphase, aber auch nach schweren traumatischen Erfahrungen in der frühkindlichen und späteren Entwicklung. Diese können im Gehirn der Kinder zu bleibenden Veränderungen führen, die eine erhöhte Stresssensitivität mit sich bringen. Dies kann ein wesentlicher Faktor in der Entstehung der Krankheitsgeschichte sein , was bestimmte therapeutische Konsequenzen nach sich zieht.

  • AVEM-Test der Uni Jena

    Dieser Fragebogen-test mit 66 Ihnen zu beantwortenden Fragen gibt uns die Möglichkeit, krankheitsfördernde Verhaltens-oder Empfindensmuster auszuschließen oder zu sichern. Diese sind meist biografischer beziehungsweise sozialisationsbedingten Natur und können das Risiko, ernsthafte Erkrankungen zu entwickeln, erheblich steigern. Z.B. haben extrem ehrgeizige, eventuell auch perfektionistisch orientierte Menschen mit einer hohen Verausgabungsbereitschaft ein deutlich höheres Erkrankungsrisiko. In diesen Fällen können derartige Muster durch bewusste Bearbeitung und eventuell therapeutische Intervention zum Wohle der Betroffenen angegangen und geändert werden.

  • Ruhe EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG

  • 24 h Langzeit-Blutdruckmessung 

  • Stress-spezifische Laboranalytik 

  • Stress-spezifische Gen-Analytik 

    Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass es ganz bestimmte Gen-Variationen gibt, die unter Stressbedingungen die Entwicklung von Erkrankungen ganz erheblich fördern können.

    Dies betrifft z.B. Enzyme, die Stresshormone abbauen und Antioxidative Schutzenzyme, die uns vor Zell- und Organ-Schäden durch Sauerstoff- und Stickstoffradikale schützen können.

    Weiterhin Gene für spezifische Proteine, die für die Entspannung des Gehirns von erheblicher Bedeutung sind und Gene für Enzyme, die für die Entgiftung des Organismus über die Leber wichtig sind. Auch das Gen für den Wachstumsfaktor BDNF ist von erheblicher Bedeutung. Eine genetische Variation kann die Ursache erheblicher Gedächtnisprobleme und auch der Unfähigkeit zur abendlichen Entspannung sein.

    Die Genetische Diagnostik kann so verständlich machen, warum eine Person unter den gleichen Bedingungen krank wird, die Anderen vermeintlich nichts ausmachen.

    Die Ergebnisse der Gen Diagnostik sind deswegen von herausragender Bedeutung, weil sie durch therapeutische Intervention kompensiert werden können.

  • Lungenfunktion

  • Indirekte Kaloriemetrie zur Bestimmung des Grundumsatzes, des anteiligen Kohlenhydrat-oder Fettstoffwechsels und der Sauerstoffauswertung

    Mittels der Messung von Sauerstoff und CO2 Konzentration in der Ausatemluft lässt sich Stoffwechselsituation eines Patienten sehr gut beurteilen! Ein erhöhter Ruheumsatz kann Hinweis auf eine stressbedingte Hyperaktivität des Zentralnervensystems sein. Häufig findet sich dabei auch eine reduzierte Fettverbrennung und nicht selten eine schlechte Sauerstoff Auswertung. Dies sind wichtige Parameter zur Sicherung eines chronischen Stresszustandes, die sich durch therapeutische Intervention völlig normalisieren lassen.

  • Quantitatives EEG zur Bestimmung evtl. pathologischer Hirnfrequenzen und evtl. unzureichender Kohärenz

    Mit dieser Sonderform des Elektroenzephalogramms, das die Möglichkeit zu Gestaltung so genannter brainmaps mit sich bringt, können wir Ungleichgewichte der Hirnaktivität darstellen, die häufig stressbedingter Natur sind. Dies ist möglich durch den Vergleich des abgeleiteten EEG‘s mit jenen von psychisch und körperlich gesunden Menschen, die in einer Datenbank zur Verfügung stehen. Dabei finden sich auch Hinweise auf erhebliche Stoffwechselstörungen oder Dysfunktionen und gleichzeitig können wir damit den Betroffenen sehr deutlich belegen, dass ein chronischer Stresszustand des Zentralnervensystems besteht. Diese Untersuchung ist zugleich die Voraussetzung für eine eventuell durchzuführende Neurofeedback Therapie, die im Abschnitt über das therapeutische Programm näher erläutert wird. Sehr hilfreich ist die Dokumentation der völligen Normalisierung unserer Hirnaktivität entsprechend durchgeführter therapeutischer Intervention. Diese Normalisierung kann mitunter auch zur Beseitigung von Schmerzen, Schwindelzuständen, Bluthochdruck, depressiven Verstimmungen und vielem mehr beitragen.

  • Body Impedanzanalyse(BIA) zur Bestimmung der Körperkompartimente (Wasser,Fett,Muskulatur, Zellfunktion)

  • Kurzzeit- HRV Test zur Untersuchung des Autonomen Nervensystems mit RSA-Test und Untersuchung der Kreislauffunktion

  • 24 Stunden  HRV Test zur Überprüfung des Autonomen Nervensystems, der nächtlichen Schlafqualität und des Verhältnisses zwischen Belastung und Entspannung

    Die Untersuchung der Herzratenvariabilität und damit der Funktion des Autonomen Nervensystems ist eine der aussagekräftigsten im Rahmen der gesamten Stressdiagnostik.

    Lässt sich im 24 Stunden HRV Test– der Kurztest ist ja nur eine Momentaufnahme – eine schwere Erschöpfung des Parasympathischen Bremssystems nachweisen, so ist dies ein eindeutiger und unwiderlegbarer Beweis für eine vorausgegangene beziehungsweise bestehende chronische Stressbelastung.

    Hervorragend ist diese Untersuchung auch zur Beurteilung der Schlafqualität und damit der Regenerationsfähigkeit des Gehirns. Ohne gesunden Schlaf lässt sich eine chronische Stresserkrankung nicht überwinden!
    Mitunter findet sich eine gravierende Sympathikusdominanz, die die erheblichen krankmachenden Charakter haben kann.

    Bekanntermaßen ist ein schlechtes Ergebnis der HRV mit einer erhöhten Erkrankungsrate (Morbidität) und einer erhöhten Sterberate (Mortalität) verknüpft. Frühzeitig diagnostiziert bestehen aber sehr gute Möglichkeiten dieses Risiko durch gezieltes Training des Parasympathischen Nervensystems wieder zu beseitigen.

  • Spiroergometrie mit Laktatstufentest

    zur Bestimmung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Entwicklung eines individuellen Trainingsprogramms.

    Diese Untersuchung dient der Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit , der Fähigkeit zur Sauerstoffaufnahme und klärt die Frage, ob eine Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit auf einer Dysfunktion der Energieproduktion in den Muskelzellen (mitochondrialen des) beruht oder nicht. Dies wird möglichst durch gleichzeitige, stufenweise Messung des Laktatspiegels . Auf auf diese Weise können wir ein individuell angepasstes Trainings oder Aktivierungs- Programm entwickeln, das gewährleistet, dass körperliche Belastungen nicht zu einer Progredienz der Erkrankung führt. Die gleiche Untersuchung dient auch in hervorragender Weise der Dokumentation einer Besserung der körperlichen Leistungsfähigkeit verbunden mit der Möglichkeit zu jeweils adaptierten, neuen Trainings- oder Aktivierungsprogrammen.

  • Praxiseigene Labordiagnostik

  • Untersuchung auf Schwermetallbelastung mittels DMSA Test

    Schwermetalle unterschiedlichster Art können die Zellfunktion und besonders die des Gehirns erheblich beeinträchtigen. Dies sind nicht nur amalgambedingte Quecksilberbelastungen, sondern auch viele andere Metalle, die wir mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und der Luft in uns aufnehmen.

    Schwermetallbelastungen dieser Art finden sich bei 90% meiner Patienten und führen in der Folge zu einer vorsichtigen und langfristigen Ausleitungstherapie, die für die Aufrechterhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit von erheblicher Bedeutung ist.

  • CHV-Test zum Ausschluss einer Chronischen Hyperventilation

    Ein überaus charakteristisches Symptom, das sich bei 95% der Patienten findet, ist eine chronische Hyperventilation (CHV).

    Sie ist meist die Folge einer unbewussten Verkrampfung des Zwerchfells oder auch einer stressbedingten Übersäuerung des Organismus.Durch die flache und schnellere Atmung kommt es zu gravierenden Veränderungen im Säure-Basenhaushalt, zu einer Verengung der kleinen Arterien und der Bronchien und zu einer mitunter deutlich verschlechterten Sauerstoff-Aufnahme in die Zelle. Diese „hektische Stressatmung“ hat also gravierende Stoffwechsel- Konsequenzen und trägt zusätzlich zu einer Minderung der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit bei.

    Ihre diagnostische Erfassung ist deswegen außerordentlich wichtig und führt zu wichtigen therapeutischen Konsequenzen.

  • Optional : Fettbiosie zu Nachweis von Umweltgiftbelastungen

In der Regel werden  im Rahmen einer Ersttermins alle Untersuchungen, die in unserem Diagnostischen Profil aufgeführt sind , durchgeführt.

Wegen ihrer Komplexität wird die Diagnostik auf 2 Tage verteilt. Patienten die von weit her anreisen, können in dem in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Hotel „Altenburgblick“ kostengünstig übernachten. Mit dem Hinweis, dass Sie Patient/in in unserer Praxis sind, erhalten Sie einen gesonderten Preis- nachlass.

Anhand der am zweiten Tag vorliegenden Untersuchungsergebnisse kann bereits ein individuell angepasstes Therapieprogramm in die Wege geleitet werden.

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