M¬†it den folgenden Ausf√ľhrungen, die auf langj√§hrigen Erfahrungen mit einer gro√üen Zahl von CFS-Patienten beruhen, m√∂chte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die nach meiner Ansicht eigentliche Wurzel dieser Erkrankung richten. Damit m√∂chte ich Ihnen helfen, sich nicht mehr als Opfer einer mysteri√∂sen, nach wie vor nicht richtig verstandenen Erkrankung zu f√ľhlen. Wer sich die M√ľhe macht, seine eigene Lebensgeschichte gr√ľndlich zu durchforsten und zu verstehen, hat die Chance, durch ein komplexes Paket notwendiger Ma√ünahmen seine Erkrankung weitgehend aus eigener Kraft zu √ľberwinden und zu besiegen. Dies geschieht, wenn sie nicht mehr Opfer, sondern Gestalter ihrer Erkrankung sind.

Auslöser der Erkrankung  CFS

Auslöser der Erkrankung CFS

  • Virale, bakterielle und parasit√§re Infektionen ( 80 % der F√§lle)
  • Physische Traumata, besonders im Bereich des Halses und Kopfes
  • Instabilit√§ten der HWS ( ‚ÄěTanzender Dens axis‚Äú )
  • Schwere psychische Traumatisierungen
  • Toxische Belastung mit diversen Umweltgiften und Chemikalien ( Insektizide, Pestizide, L√∂semittel, Schwermetalle , Farbstoffe und Konservierungsmittel )¬†

Zwei Fakten¬† m√ľssen bei der Betrachtung dieser ausl√∂senden Faktoren nachdenklich stimmen:

1. Die h√§ufigste ausl√∂sende Virusinfektion ist die mit Ebstein-Barr-Viren. Die Verl√§ufe sind protrahiert und k√∂nnen √ľber Monate hinweg bestehen bleiben, mitunter gibt es so gar persistierende Ebstein-Barr-Virusinfektion. Wie ist eine solche Entwicklung m√∂glich, wenn andererseits bei 98% der Bev√∂lkerung Antik√∂rper gegen Epstein-Barr-Viren nachgewiesen werden k√∂nnen, aber nur 0,3% der Bev√∂lkerung die Erkrankung CFS entwickeln?

2. Wie kann es sein, dass schwere psychische Traumatisierungen wie z.B. Misshandlungen, Vergewaltigungen oder gar Kriegserfahrungen ein Chronisches Fatigue ‚Äď Syndrom ausl√∂sen k√∂nnen, dass die breite Symptomenskala dieser Erkrankung mit sich bringt. Wo liegt also die Verkn√ľpfung zwischen schweren psychischen Belastungen oder Traumatisierungen und der Entwicklung von neurologischen, immunologischen, endokrinen, muskul√§ren und gastrointestinalen Symptomen. Wieso haben 175.000 US-Soldaten aus den Kriegen in Afghanistan, Kuwait und Irak ein schweres ‚ÄěPosttraumatisches Belastungssyndrom‚Äú entwickelt, das in seiner klinischen Symptomatik mit CFS nahezu identisch ist ?

Wie erklärt sich also die unterschiedliche Reaktionsweise auf einen Virusinfekt oder auf eine schwere psychische Traumatisierung ? Denn nicht jeder Kriegsteilnehmer entwickelt ein schweres CFS oder auch Posttraumatisches Belastungssyndrom.

Die Bedeutung der Krankenvorgeschichte

Die Bedeutung der Krankenvorgeschichte

Entscheidende Fortschritte im Verst√§ndnis von CFS und seiner Genese erzielt man, wenn man mit dem Patienten eine √§u√üerst ausf√ľhrliche Anamnese erstellt, die schon mit der Schwangerschaft der Mutter der Betroffenen beginnen sollte. Hier finden sich n√§mlich in nahezu 100% der F√§lle Faktoren, die Ausl√∂ser f√ľr eine Ver√§nderung der Stressreaktion der Betroffenen sein k√∂nnen. Seitens der Hirnforschung wissen wir n√§mlich, dass eine stark belastete Schwangere mit Ihrer Stressreaktion nicht nur die Struktur, sondern auch die Reaktionsweise des Gehirns ihres Babys langfristig ver√§ndert. Das gleiche gilt f√ľr traumatische Erfahrungen w√§hrend der gesamten Kindheit, seien es nun pl√∂tzliche Krankenhausaufenthalte ohne Begleitung eines Elternteils, Operationen, k√∂rperliche Gewalt durch ein Elternteil, schwere Beziehungskonflikte der Eltern, ein Erziehungsstil der mit Angst und Erpressung arbeitet und vieles mehr.

In dem von Prof. Dr. Peter Berg bereits 1999 herausgegebenen Buch ‚ÄěChronisches M√ľdigkeitssyndrom und Fibromyalgiesyndrom‚Äú wird auf Seite 81 wie folgt zitiert: ‚ÄěBei allen Patienten mit der ausw√§rtigen Diagnose CFS fanden wir br√ľchige Familienverh√§ltnisse, die eine St√∂rung der Autonomieentwicklung sowie ein Fehlen innerer, in Krisen Orientierung vermittelnder Bilder zur Folge hatten.‚Äú Die aktuelle Stressforschung, aber auch die Epigenetische Forschung haben aufgezeigt, dass derartige Erfahrungen die Stressreaktion der Betroffenen langfristig und genetisch fixiert so ver√§ndern k√∂nnen, dass diese fortan weniger belastbar sind und wesentlich intensivere Stressreaktionen aufzeigen, als mental und emotional ausgeglichenere, nicht traumatisierte¬† Vergleichspersonen.

Dabei konnten im Tierversuch nach willk√ľrlich¬† erzeugten traumatischen Erfahrungen ( Kleinen Rattenjungen wurde die Mutter √ľber 12 Stunden entzogen)¬† Ver√§nderungen in der DNA (Methylierungen bestimmter DNA Abschnitte, z.B am Glucocorticoidrezeptor ) nachgewiesen werden, die diese erh√∂hte Stresssensitivit√§t erkl√§rten und das unterschiedliche Verhalten der so traumatisierten Tiere nachvollziehen lie√üen. Interessanterweise konnte das Verhaltensmuster der traumatisierten Tiere durch Einwirkung biochemischer Stoffe, die die Methylierung aufgehoben haben, v√∂llig beseitigt werden! Gleichzeitig sollte es uns nachdenklich machen, dass derartige epigenetische Ver√§nderungen √ľber mindestens¬†6 Generationen an Kinder, Enkel und Urenkel weiter vererbt werden.

Symptome und Behandlung von CFS

Symptome und Behandlung von CFS

ist aufgrund unterschiedlicher Persönlichkeitsstruktur, Biografie und Genetik höchst individueller Natur und darum so schwer einzustufen. Sie besteht aus einer Mixtur von :

  • neurologischen
  • hormonellen
  • immunologischen
  • metabolischen
  • muskul√§ren und gelenkspezifischen
  • mentalen und emotionalen
  • psychischen
  • entz√ľndlichen
  • allergischen
  • autoimmun bedingten
  • gastrointestinalen
  • mitochondrialen
  • √ľblicherweise schwer einzustufenden und darum nicht verstandenen Symptomen.

Das zervikoenzephale Syndrom, Folge eines HWS-Schleudertraumas oder auch einer fr√ľheren Kopfverletzung, f√§llt insofern auf dem Rahmen, als es nicht, wie sonst √ľblich, mit einer chronischen Stressbelastung verbunden sein muss.

Extreme k√∂rperliche und mentale Belastungseinschr√§nkung, Konzentrationsst√∂rungen, Ged√§chtnisprobleme, Wortfindungsst√∂rungen, Gereiztheit und Unausgeglichenheit, Einschlaf-und Durchschlafst√∂rungen, unzureichende Erholung, belastungsabh√§ngige Intensivierung, Infektanf√§lligkeit, Gef√ľhl des Fr√∂stelns oder des leichten Fiebers, Muskel- und Gelenkbeschwerden, erh√∂hte Schmerzempfindlichkeit und gest√∂rte Schmerzverarbeitung, Lichtempfindlichkeit, Kreislaufschw√§che, hoher Puls, v√∂llig fehlende Energiereserven, resignative und mitunter depressive Stimmungszust√§nde, Hei√ühungerattacken, die auch n√§chtlich auftreten k√∂nnen, Nahrungsmittelunvertr√§glichkeiten, Schwindel, Tinnitus, Sehst√∂rungen (besonders bei instabiler HWS), Gewichtszunahme, atypische Kopfschmerzen, Migr√§nesyndrom, Menstruationsst√∂rungen, Libidoverlust etc.

Mitunter Stressbelastungen der Mutter schon w√§hrend der Schwangerschaft, fr√ľhkindliche Traumatisierungen (Krankenhausaufenthalte, Operationen), k√∂rperliche und emotionale Gewalt seitens des Umfeldes, lieblose Familienatmosph√§re, hohe Infektanf√§lligkeit, k√∂rperliche Gewalt seitens der Eltern, Missbrauch, hohe Leistungsanforderungen, fehlende Geborgenheit, mangelndes Selbstvertrauen, unzureichende Ich-Auspr√§gung, √ľbersteigerte Anpassung, Beziehungskonflikte, Angst und Panikzust√§nde, Ess-st√∂rungen, Allergien und Nahrungsmittelunvertr√§glichkeiten etc.

Neben der Anamnese, die eine  80% tige Wertigkeit im Rahmen der Gesamtdiagnostik hat, sind folgende Untersuchungen zwingend erforderlich und hilfreich :

  • K√∂rperliche Untersuchung
  • Ultraschalldiagnostik des Abdomens, der Schilddr√ľse, evtl. des Herzens, und der Halsschlagader. ( Bei der Diagnostik m√ľssen andere organische Systemerkrankungen, die ebenfalls mit M√ľdigkeit einhergehen k√∂nnen, ausgeschlossen werden!)

 Technische Untersuchungen

  • EKG und Lungenfunktion
  • Spiroergometrie mit Laktat Stufenbelastungstest (spezifisches¬† Belastungs-EKG mit Laktatmessung)
  • HRV Kurztest mit RSA Test und Liegen/Stehen Test ( US des Autonomen Nervensystems)
  • 24 Stunden HRV-Test ( Langzeituntersuchung des Autonomen Nervensystems)
  • Stoffwechselmessung merkt der Ausatemluft (E-Scan)
  • Body Impedanzanalyse (BIA)
  • Quantitatives EEG mit Darstellung einer Brainmap

Labordiagnostik

Hier sind sehr komplexe Untersuchungen erforderlich, die weit √ľber die Standard Labordiagnostik der Schulmedizin hinausgehen und die Untersuchung der mitochondrialen Funktion, des oxidativen oder nitrosativen¬† Stresses, der hormonellen Leistungsf√§higkeit, der Nebennierenfunktion, des Kohlenhydratstoffwechsels, Fettstoffwechsels und Eiwei√üstoffwechsels, des Immunsystems, der proinflammatorischen Zytokine, der Hirnschranken Funktion, Untersuchungen zum Ausschluss einer Allergie, Nahrungsmittelunvertr√§glichkeit oder Autoimmunerkrankung, das S√§ure-Basenhaushalts der Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, des Nachweis von Antik√∂rpern gegen eine Vielzahl von¬†verschiedenen Erregern und vieles mehr beinhalten.

Genetische Diagnostik

Genetische Variationen von antioxidativen Enzymen (SOD2, Glutathionperoxidase etc.) Phase I-und Phase II-Entgiftungsenzymen, stressrelevanten Genen ( COMT, Glukokortikoid-Rezeptor, etc.) gehören inzwischen zum diagnostischen Standard, da sie den Verlauf der Erkrankung und ihrer Ausprägung ganz erheblich mitbestimmen können.

Der AVEM-Test

Ein von der Universität Jena schon vor 20 Jahren entwickelter Fragebogen, der die Einstufung des Stress- oder Persönlichkeitstyps möglich macht, da der Umgang mit sich selbst und mit Stressbelastungen, der häufig zwanghafter Natur sein kann, ein wesentlicher , meist unbewusster Mitauslöser der Erkrankung ist. Die Kenntnis dieser spezifischen Verhaltens-und Empfindensmuster ist von außerordentlicher Bedeutung und kann auch wesentliches Ziel therapeutischer Intervention sein.

Toxikologische Diagnostik

 Test zum Ausschluss häufig vorzufindener Schwermetallbelastungen, Fettbiopsie zur Sicherung von toxischen Belastungen mit diversen Umweltgiften, Pestiziden, Insektiziden, DDT, Lösemitteln etc.

Therapeutische Erfolge ohne konsequente Mitarbeit des Patienten sind so gut wie nicht m√∂glich. Der/die Betroffene muss f√ľr eine erfolgreiche Behandlung von CFS ein tiefes Verst√§ndnis von den komplexen Zusammenh√§ngen seiner spezifische Erkrankung entwickeln, um die notwendige Konsequenzen und die Motivation entwickeln zu k√∂nnen, die er auf dem Weg hin zur Heilung zwingend ben√∂tigt.

Die Behandlung untergliedert sich entsprechend ihrer Gewichtung in folgende Schritte:

  1. Konsequente Stressreduktion durch:
    • Bewusste √Ąnderung des Lebensrhythmus
    • Anpassung der Belastungen an das vorhandene Energieniveau
    • t√§glich praktizierte, atemzentrierte Achtsamkeits- Meditation
    • atemtherapeutische √úbungen
    • Stilles Qi Gong, Tai-Chi und andere Entspannungstechniken
    • st√§ndiger Wechsel zwischen kurzer Belastung und ebenso langen Entspannungsphasen.
    • Delegierung von Aufgaben, soweit m√∂glich
    • Beendigung krankmachender Beziehungen oder Arbeitsverh√§ltnisse
    • Therapeutische Unterst√ľtzung bei schwer zwanghaften, destruktiven Verhaltensmustern
  1. Höherdosierte Antioxidanzientherapie und Ausgleich in der Regel stets vorzufindenden Mangelzustände. Substanzen zur Reduktion der zerebralen Hyperaktivität und Verbesserung der Schlafqualität.
  1. Medikamente zur Verbesserung der gestörten mitochondrialen Funktion.
  1. Behandlung der Nebennierenfunktionsst√∂rungen und evtl. anderer hormoneller Dysbalancen (Testosteronmangel, √Ėstrogen Dominanz etc.)
  1. Behandlung des gestörten Säure-Basenhaushalts.
  1. Moderates körperliches Training, dem vorhandenen Energieniveaus stets angepasst!
  1. Bei Krisenzuständen und schweren Infekten Infusionstherapie, Immunmodulation, Sauerstofftherapie.
  1. Entgiftende Behandlungen (Schwermetalle, Umweltgifte) immer der genetischen Entgiftungs- Kapazit√§t angepasst und mit gr√∂√üter Vorsicht durchzuf√ľhren!
  1. Umstellung der Ern√§hrung (kohlenhydratarm, reich an gesunden Fetten und √ľberwiegend pflanzlichen Proteinen, reich an Antioxidanzien, hoher Rohkostanteil, gr√ľne S√§fte, Kokos√∂l etc.). Ber√ľcksichtigung von Nahrungsmittelunvertr√§glichkeiten, Glutenintoleranz, Fructose-,Laktose- oder Sorbit- und eventueller Histamin-Intoleranz.
  1. Bei schweren Fällen längerfristige Krankschreibung, Unterbrechung des Schulbesuchs, der Arbeit und starke Reduktion haushaltlicher Pflichten.
  1. Konsequente Bewusstseinsarbeit und, wenn erforderlich, psychotherapeutische Unterst√ľtzung.
  1. Vorsichtige Altlastherapie bei instabiler HWS, isometrische Übungen, nächtliches Nackenband.
  1. Neurofeedbacktherapie
    Neurofeedback ist eine computergest√ľtzte Trainings- und Behandlungsmethode, mit der man die Charakteristik der eigenen Gehirnaktivit√§t, die man √ľblicherweise ja nicht wahrnimmt, darstellt und durch bestimmte √úbungen ver√§ndert. So kann z.B. die stressbedingt √ľberh√∂hte Aktivit√§t des Gehirns durch entsprechende √úbungen im Verlaufe mehrerer Trainingssitzungen so stark reduziert werden, dass stressbedingte Symptome wie Schlafst√∂rungen oder depressive Verstimmungen nicht nur deutlich gebessert, sondern auch v√∂llig beseitigt werden k√∂nnen. Dieser therapeutische Erfolg hat in der Regel bleibenden Charakter, da er auf der F√§higkeit des Gehirns, auf Wiederholungen mit strukturellen Ver√§nderungen zu reagieren, beruht.Dies ist besonders dann hilfreich, wenn die eigentlichen Stressoren, die das Gehirn in diesen Zustand man√∂vriert haben, unbekannter Natur sind. Eine solche Konstellation liegt bei etwa 70% jener Betroffenen vor, die unter chronischem Stress stehen.Eine Harmonisierung pathologischer Gehirnaktivit√§ten kann so auch ohne eine Analyse der eigentlichen Hintergr√ľnde solcher Entwicklungen erreicht werden.
  1. Transkranielle Gleichstromstimulation
    Die transkranielle Gleichstromstimulation tDCS (Hirnstimulation) ist eine nicht-invasive, gut vertr√§gliche Behandlungsmethode. Das Gehirn wird dabei durch zwei am Kopf angelegte Elektroden mit Gleichstrom gereizt. Dadurch kann die „Informationsverarbeitung“ im Gehirn entweder vereinfacht oder gehemmt werden und so gezielt neuronale Erregbarkeits- und Aktivit√§tsniveaus modifiziert werden. tDCS zeigt dort Wirkung, wo etablierte Therapien limitiert sind.Schon 2016 konnte Professor Doktor Christoph Nissen, Neuro- Wissenschaftler an der von der Universit√§t Freiburg nachweisen, dass die Tagesm√ľdigkeit bei einem Patienten mit CFS durch die Gleichstrom Stimulation deutlich reduziert werden konnte.Diese Behandlungsmethode kann auch zu Hause durchgef√ľhrt werden.Sie ist vor allem f√ľr jene Patienten indiziert, die keine M√∂glichkeit zur Durchf√ľhrung einer Neurofeedback Therapie haben. Die Methode ist auch dann hilfreich, wenn ein gleichzeitiges Fibromyalgie- oder andersartiges Schmerzsyndrom besteht, da hierdurch die Schmerzsymptomatik deutlich reduziert werden kann.

Prognose des chronischen Fatigue Syndroms (CFS)

Ist der einleitend beschriebene Zustand infolge jahrelanger, meist unbewusster chronischer Stressbelastung einmal eingetreten, bedarf es großer Geduld und therapeutischer Konsequenz, um die erschöpften Regulations- und Organ-Systeme nach und nach wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Ausmaß zuvor schon erlittener, mitochondrialer Funktionsstörungen lässt sich vorab nicht hinreichend sicher bestimmen, weswegen langfristige prognostische Aussagen nicht möglich sind.

Die Erfahrung zeigt, dass hoch motivierte, zuversichtliche und konsequente Patienten, die alle Ihnen angebotenen therapeutischen M√∂glichkeiten nutzen, die h√∂chste Erfolgsquote f√ľr eine erfolgreiche Behandlung aufweisen. Von gr√∂√üter Bedeutung ist es, einen Zustand innerer Ausgeglichenheit und Gelassenheit zu erreichen, da dieser auf allen Funktions-Ebenen des Organismus ganz wesentliche Verbesserungen mit sich bringen kann.

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