Leben im Stress

Hektisch und blind – ungebremst  bis in den Abgrund?

50% aller Beschäftigten stehen unter dauerndem Zeit - und Leistungsdruck, 30% von ihnen führen dies auf Arbeitsplatzbedingungen zurück, 20% arbeiten an ihren körperlichen und geistigen Limit. Längst wissen wir, dass daraus schwere medizinische Probleme entstehen können, die nicht selten in die völlige Erwerbslosigkeit führen können. Die Anzahl der aus psychischen Gründen erwerbsunfähigen Arbeitnehmer hat drastisch zugenommen.

Die Konsequenzen:

  • Dauerausschüttung von Stresshormonen
  • Gleichgewichtsverschiebung wichtiger Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter)
  • Verbrauch und Mangel an wichtigen Mikronährstoffen
  • Funktionelle Organstörungen (hohe Blutdruck, hoher Puls, Sodbrennen etc.)
  • Schlafstörungen und zunehmende Erschöpfungszustände
  • Stimmungsschwankungen,Depressionen, Angstzustände
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • Muskelverspannungen, Kopf - und Gliederschmerzen
  • Wirbelsäulensyndrome
  • soziale Isolation
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • und vieles mehr

In einem Symptom-orientierten, den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen um Jahrzehnte hinterherhinkenden Gesundheitssystem, indem durch Aufsplitterung in viele Fachgebiete die ganzheitliche Zusammenschau verloren gegangen ist, suchen die Betroffenen häufig vergeblich nach Ärztin/Ärztinnen beziehungsweise Therapeuten und Therapeutinnen, die die Hintergründe ihrer komplexen, häufig inpiduell sehr unterschiedlichen Symptome verstehen, richtig diagnostizieren und gezielt, nämlich ursächlich, behandeln

Eine absurde nimmer enden wollende Kette von „Gesundheitsreformen“ hat im Endergebnis zu einer Schmalspurmedizin geführt, die den Betroffenen in keiner Weise gerecht werden kann. Mangels miserabler Bezahlung  in einer budgetierten Kassen-Medizin können die meisten Kassenärzte nur noch durch eine hektisch-unpersönliche Fließbandmedizin den Bestand ihrer Praxen sichern. Häufig werden sie dadurch selbst zu Opfern jener Überforderung, die sie eigentlich bei ihren Patienten erkennen und behandeln sollten.

Kein Wunder, dass stresskranke Patienten oft eine Odyssee von Arztkontakten hinter sich haben, bis ihnen wirklich geholfen wird.

Nur sehr, sehr langsam scheint ein Umdenken zu erfolgen, die Medien haben sich im Jahre 2011 geradezu überschlagen mit Artikeln zum sog. Burnout-Syndrom, über das der Stern, Der Focus, Der Spiegel, Die Zeit und Die Süddeutsche Zeitung, teilweise sehr ausführlich, berichteten.

Die komplexen Zusammenhänge zwischem Chronischem Stress und der Entwicklung Chron. Zivilisationserkrankungen werden, teilweise ganz bewusst !, noch viel zu wenig in das Verständnis, die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen miteinbezogen.

Die Ganzheitliche Medizin weiss sehr wohl um die Verknüpfungen von Stress, Neurotransmitter- (Nervenbotenstoff-) verschiebungen, Einwirkungen auf das Hormon- und Immunsystem und molelularbiologischen Veränderungen innerhalb unserer Zellen.

In unserer Praxis legen wir daher grossen Wert auf:

  • eine ausführliche Anamnese (Krankenvorgeschichte)
  • wichtige biographische  und Persönlichkeits-Faktoren
  • Aktuelle Belastungen in Ausbildung, Beruf und Familie
  • Potentielle Umweltbelastungen (Chemikalien, Schwermetalle etc.)
  • Familiäre Vorerkrankungen und genetische Belastungen
  • Gründliche körperliche, neurologische und seelische Untersuchung
  • Differenzierte Laborddiagnostik der Stressorgane, Neurotransmitter
  • und viel mehr.

Der Mensch als Ganzes und nicht nur seine Symptome sind der Schlüssel zu tieferen Verständnis, aus dem allein die Konzeption sinnvoller therapeutischer Massnahmen möglich wird.

Chron. Stressbelastungen verlangen die Bereitschaft zur (Selbst-) Erkenntnis, abschliessender, wertungsfreier Zusammenschau und den Willen zur Veränderung, Grundvoraussetzung für einen Neuen Weg der Entschleunigung, der Inneren Gelassenheit und körperlich geistigen Fitness und Ausgeglichenheit.

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