Vorbeugende Medizin

Die massive Zunahme chronischer Zivilisationserkrankungen, darunter Diabetes mellitus, Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Parkinson und Alzheimer-Syndrom, im Besonderen auch Krebserkrankungen, Gefäßerkrankungen mit Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und viele mehr, zeigen auf, dass die vielfältigen präventiven (vorbeugenden) Möglichkeiten, die durch Forschung und teilweise jahrzehntelange Erfahrung, sowie die Beobachtung anderer Zivilisationen schon seit langem bekannt sind, offensichtlich nicht genutzt werden.

Wie können wir uns vor diesen Krankheiten schützen?
Lassen sie sich tatsächlich verhindern?

Wenn man weiß, dass Naturvölker wie die Hunza, die im Himalaya leben und eine rein naturbelassene, eben nicht durch Zivilisationsprodukte denaturierte Kost zu sich nehmen, so gut wie keine Krebserkrankungen kannten, dann wird schon deutlich, dass allein unsere Ernährung, versetzt mit vielfältigen Chemikalien, Umweltgiften, Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Aromastoffen etc. eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entwicklung von Krebserkrankungen und anderen chronischen Zivilisationserkrankungen spielen muss. Sie alle führen zur pathologischen Vermehrung von Sauerstoffradikalen (Oxidativer Stress) und Stickstoffradikalen (Nitrosativer Stress), die über eine weitgehend geklärte Kette zu Mutationen des Erbmaterials sowohl in Mitochondrien, als auch im Zellkern führen können.

Hinzukommen Einflüsse wie Elektrosmog, chronische Stressbelastungen, mangelnde Bewegung, unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen durch Mangel an natürlicher Kost, toxische Zahnmaterialien, synthetische Medikamente !, Alkohol, Nikotin, Drogen und viele andere Einflüsse, die z. B. auch unser Immunsystem schädigen können.

Wer sich vergegenwärtigt, dass in chinesischen Großstätten in Folge der explosiven industriellen Entwicklung und schwerstwiegenden Umweltvergiftung die Krebserkrankungen so stark angestiegen sind, dass inzwischen mehr als 50 % der Bewohner an Krebs sterben, kann nicht mehr leugnen, dass die zivilisatorischen Einflüssen hier eine außerordentlich große Rolle spielen.

Natürlich spielen Konstitution, seelisch-geistige Faktoren wie mangelnde Selbstzufriedenheit und Ausgeglichenheit, schwere Traumatisierungen und andere unsere seelische Freiheit unterdrückenden Faktoren in erster Linie auch zu Veränderungen unseres Abwehrsystems, so dass die Möglichkeit Tumorzellen im Frühstadium zu zerstören verloren geht.

Wie bei den meisten Erkrankungen handelt es sich natürlich um vielfältige Faktoren, die bei der Entwicklung solcher Phänomene zusammenwirken.

Wenn es also darum geht diesen schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen, bzw. ihre Entwicklung zu verhindern, müssen wir folgende Faktoren in erster Linie berücksichtigen:

  1. Möglichst naturbelassene biologische Kost mit hohem Rohkostanteil, mediterrane Prägung, also reichlich Gemüse und Obst, wenig schnell ins Blut schießende Kohlenhydrate, reichlich Fisch, gute Öle, Kräuter (Kurkuma) und vieles mehr.
  2. Reduktion chronischer Stressbelastungen soweit möglich, Bewusstmachung selbstverursachter Überforderungen, geistig-seelischer Ausgleich durch all das, was uns berührt und öffnet.
  3. Regelmäßige körperliche Bewegung, sportliche Aktivitäten, Wandern, Radfahren u. v. m. Wichtig ist hier nicht zu übertreiben, dies kann unser Immunsystem schwerst schädigen.
  4. Meiden von zu großen Mengen an Alkohol – 1-2 Glas Rotwein sind sogar gesundheitsfördernd ! – Stopp von Nikotin-und Drogenmissbrauch und möglichst Meidung synthetischer Medikamente, akut medizinische Situationen natürlich ausgenommen !
  5. Wir können uns gegen Umweltgift- und Schwermetallbelastungen nicht absolut schützen. Unsere Umwelt ist dermaßen chemikalienversucht, dass selbst Gesunde hunderte von Chemikalien im Blut tragen (WWF-Studie 2003). Deswegen sind entgiftende (detoxifizierende) Maßnahmen von größter Bedeutung. Hier gibt es unterschiedlichste Wege: Diverse Antioxidantien wie Vitamin A, D, B2 und C und viele andere pflanzliche Stoffe, Artischocken- und Brokkoliextrakt können uns von der Last unbewusster toxischer Belastungen befreien.
  6. Sanierung von toxischen Schwermetalllegierungen wir Amalgam oder Platin und palladiumhaltigen Goldlegierungen. Leider gibt es immer noch Zahnärzte, die diese Materialien in unverantwortlicherweise, selbst Kindern, in die kariösen Zähne implantieren.
  7. Konsequente Untersuchung und Reduktion von Oxidativem und Nitrosativem Stress durch Einsatz diverser Antioxidantien, pflanzlicher Stoffe, Ernährungsumstellung und Vitamine
  8. Reduktion aller Maßnahmen, die als negativer Stress empfunden werden, erlernen von Entspannungstechniken, Meditation, Chi-Gong, Tai-Chi und Anwendung all dessen, was den Einzelnen individuell beglückt und aus dem Alltag herausführt (musizieren, Musik, Theater spielen, Kreativität jeder Art, lesen wertvoller Bücher uvm. )

Es gibt noch weit mehr was getan werden kann, zu Beginn steht immer eine gründliche Anamnese, Berücksichtigung der Familiengeschichte und dann die Untersuchung all jener Faktoren, die üblicherweise nicht durchgeführt werden, dazu gehören vordergründig Oxidativer und Nitrosativer Stress, die Untersuchung von häufig gegentisch geschädigten Entgiftungsenzyme, Ausschluss körperlicher Entzündungsherde, die Untersuchung auf Mineralien- und Spurenelementmangel, evtl. auch Hormonstatus und vieles mehr.

Es ist wichtig die individuellen Persönlichkeitsmerkmale zu beachten und das soziale Umfeld auch sehr häufig vorzufindende Störfaktoren abzuklopfen.

Natürlich gibt es keine absolute Gewehr dafür, dass mit all diesen Maßnahmen jedwede Krankheit verhindert werden kann. In vielen Fällen wissen wir noch nicht eindeutig, welche Faktoren zusammenkommen müssen, um schwerwiegende chronische Erkrankungen zu verhindern. Es gibt aber eine Unzahl wissenschaftlicher Arbeiten, die uns den Weg weisen, hin zu all den Maßnahmen, die ich oben aufgeführt habe.

Sehr erfolgreich können wir dabei in der Prävention und auch Therapie von Gefäßerkrankungen, Krebserkrankungen, Neurodegenerativen Erkrankungen, chronischen Augenerkrankungen uvm., durch jene Maßnahmen sein, die ich oben aufgeführt habe.  Es gibt ernstzunehmende Mediziner und Wissenschaftler die der Überzeugung sind, dass sich dadurch nicht nur die Qualität unseres Lebens, sondern auch seine Dauer um 10-20 Jahren verlängern lässt. Zu beweisen ist dies natürlich schwer, wer aber, wo wie ich, Patienten in dieser Form betreut, erkennt, wie sie wieder aufblühen, aktiver werden, wesentlich leistungsfähiger sind und weit mehr Freude am Leben haben, als zuvor. Die konsequente Entgiftung eines toxisch belasteten Patienten kann 1 ½ bis 2 Jahre dauern und muss möglicherweise in geringerem Ausmaß langfristig weitergeführt werden. Sie eröffnet aber ein Leben, das weit reicher und erfüllender ist, wenn es die Vitalität und Gesundheit in überdurchschnittlichem Maße aufrechterhält, vielfältige, missverständlich als „Befindlichkeitsstörungen“ gedeutete Symptome beseitigt und Menschen zurücklässt, die weit weniger über Nacht durch eine Herzinfarkt, einem Schlaganfall, eine plötzliche Erblindung oder die Entwicklung von Diabetes mellitus oder anderen Erkrankungen aus dem Gleichgewicht geworfen werden. 

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